In der Puppenküche

Puppenherd im Einsatz

Kein Platz mehr in der Puppenküche

Irgendwann hat sich ein elektrischer Puppenherd zu meinen Schätzen der Puppenküche  gesellt. Ich konnte ihn auf dem Flohmarkt nicht stehen lassen. Deshalb habe ich für den Herd ein Diorama in entsprechender Größe bauen müssen.

Bald hat sich soviel Puppengeschirr auf dem Herd gesammelt, dass wirklich kein Zentimeter Platz ist um noch etwas hinzustellen. Trotzdem wurde meine Sammellust durch diesen Umstand nicht gebremst.

Der Kaffeetisch der Puppenküche

Auch Püppchen haben Geburtstag. Insofern wird an dem Festtag auch in der Puppenküche besonders aufgetischt.

Geburtstagsfeier in der Puppenküche

Geburtstag im Puppenhaus

Tortenplatte aus den Sechzigern

Besonders stolz bin ich auf meine Tortenplatten für die Puppenküche. Die rechte Tortenplatte ist mit einer, für diese Zeit typischen, Kinderzeichnung verziert. Die Kuchenplatte bekam ich als Kind zu Weihnachten geschenkt. Mein Vater hatte mir aus Zigarrenkisten eine Puppenstube gebastelt. Danach hat meine Mutter die Puppenwohnung liebevoll mit dem Inventar ergänzt. Obwohl viele Dinge  im Laufe der Jahrzehnte verloren gegangen sind habe ich doch manches ind die Gegenwart retten können. Vielleicht ist deshalb meine Sammelleidenschaft für Puppenküchen so groß geworden.

Puppengeschirr im Blümchenkaffee

Mellitta-Geschirr für die Puppnküche

Sammlung Melitta Geschirr

Blümchenkaffee hat meine Mutter den Kaffeeersatz der Nachkriegszeit genannt. Soweit ich mich erinnere, handelt es sich dabei um Malzkaffee. Also ein billigerer Kaffeeersatz.

Das Pulver zum aufgießen war in einem Karton verpackt. Sowie heute zum Beispiel Staubzucker.

Als Anreiz zum Kauf war in jedem Karton ein Geschirr oder Besteck für die Puppenküche aus Plastik.

Es gab nicht nur Tassen, Teller oder Kannen und Besteck sondern auch Vasen, Butterdosen, Eierbecher, Brettchen und Schüsselchen. Wennschon diese Geschirrteile auch relativ selten waren.

Wenn ich den Schrank mit dem Plastik Geschirr sehe, erinnere ich mich an die Freude die ich hatte als endlich die Kaffeekanne oder die Zuckerdose für die Puppenstube drin war.

Natürlich waren bei den Kindern die großen Beigaben beliebter als die Besteckteile. Ganze Bündel Messer und Löffel haben die fünfzig Jahre überstanden. Jedoch ist mir nur eine Kaffeekanne und eine Teekanne geblieben. Obwohl für beide Kannen die Deckel fehlen habe ich sie besonders ins Herz geschlossen.

Küchenregal im Puppnhaus

Küchenregal in der Puppenstube

Das Puppengeschirr wechselte im Laufe der Jahre die Farbe. Anfangs gab es nur rotes Kaffeegeschirr. Später kam blau dazu. Das Sonntagsgeschirr für die Püppchen schimmerte perlmutfarben rosa.